Einladung zur Mitgliederversammlung

Liebe Mitglieder des Pina-Bausch-Freundeskreises,

hiermit möchte ich zu unserer Jahreshauptversammlung am 18.11.2016 um 19:00 Uhr in der Bausmühle Kotzerterstraße 11a einladen.

Es wäre nett, wenn ihr, wie beim letzten Mal, eine Kleinigkeit mitbringen würdet, um den Abend gesellig zu gestalten.

Tagesordnung:

  • Wahl eines Protokollführers
  • Bericht des Vorstands über Jahresaktivitäten
  • Kassenbericht
  • Entlastung des Vorstands
  • Neuwahlen
  • Vorbereitung und Planung der Zeitzeugenbefragung
  • Gestaltung und Hosting der Website
  • Höhe der Mitgliedsbeiträge
  • neue Projekte für 2017/Pinas Tanzfilme
  • Verschiedenes

Herzliche Grüße
Anne Grafweg

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Zeitzeugen gesucht. Wer kannte Pina Bausch?

Wer kannte Pina Bausch in ihrer Kindheit und Jugend persönlich? Mit dieser Frage wendet sich der Pina-Bausch-Freundeskreis Solingen e.V. an die Öffentlichkeit. Der Verein sucht Zeitzeugen für ein Dokumentationsprojekt.

Der Verein hat die satzungsgemäße Aufgabe, Lebensspuren von Pina Bausch in Solingen zu sammeln und zu dokumentieren. Deshalb möchte der Freundeskreis mit Personen, die Pina Bausch kannten, Interviews führen und veröffentlichen.

Der Freundeskreis bittet daher Personen, die mit Pina Bausch zur Schule gegangen sind, mit ihr befreundet waren oder sie aus der Nachbarschaft kannten, sich beim Verein zu melden.

Ansprechpartnerin ist Sabine Franzen (sabine.franzen@yahoo.de).

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Impressionen von »Pinas Reise«

Diese Galerie enthält 9 Fotos.

Die literarische Lesung am 20. Februar 2016 war ein großer Erfolg. Der Meistermann-Saal im Stadtmuseum war ausverkauft. Der Fotograf wolf de haan hat die Veranstaltung fotografiert.

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Countdown für ›Pinas Reise‹

Am 10. Februar fand im Kunstmuseum Solingen ein Pressegespräch statt. Der Pina-Bausch-Freundeskreis und Dr. Rolf Jessewitsch, Direktor des Museums, informierten die lokale Presse über die musikalische Lesung ›Pinas Reise‹ am 20.2.2016. Das Tageblatt brachte gleich am nächsten Tag, am 11. Februar, einen ausführlichen Bericht.

Nach dem Pressetermin besprachen die Organisatoren noch letzte Vorbereitungen für die Veranstaltung. Der Countdown für ›Pinas Reise‹ am 20.2. läuft. Anwesend waren Renate Höller vom Kunstmuseum Solingen, Güdny Schneider-Mombaur, von dem Künstler-Team, das die Installation aufbauen wird, und Christoph Iacono, der Pianist von Regina Advento.

»Die Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum verläuft ganz hervorragend«, stellte Anne Grafweg, die Vorsitzende des Pina-Bausch-Freundeskreises, nach dem Termin fest, »alle freuen sich riesig auf diese tolle Veranstaltung.«

Von links nach rechts: Jan Ulrich Hasecke und Anne Grafweg vom Freundeskreis, Renate Höller vom Kunstmuseum Solingen, Güdny Schneider-Mombaur (Künstlerin), Christoph Iacono (Pianist)

Von links nach rechts: Jan Ulrich Hasecke und Anne Grafweg vom Freundeskreis, Renate Höller vom Kunstmuseum Solingen, Güdny Schneider-Mombaur (Künstlerin), Christoph Iacono (Pianist)

An der Abendkasse gibt es vielleicht keine Karten mehr

Der Kartenvorverkauf läuft bisher sehr gut. Da nur 200 Personen im Meistermann-Saal des Kunstmuseums Platz finden, sollten Interessierte nicht länger mit dem Kartenkauf warten. »Es sieht so aus, als könnten wir an der Abendkasse wenn überhaupt nur noch einzelne Karten verkaufen«, sagt Anne Grafweg, »Reservierungen werden keine mehr angenommen. Wer dabei sein will, muss jetzt im Vorverkauf eine Karte erwerben.«

Der Vorverkauf der Karten erfolgt über Solingen Live.

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Pinas Reise – Musikalische Lesung

Am 20. Februar 2016 veranstaltet der Pina-Bausch-Freundeskreis Solingen e.V. um 20.00 Uhr im Kunstmuseum Solingen eine musikalische Lesung unter dem Titel ›Pinas Reise‹.

Das Programm ist eine unterhaltsame Mischung aus Musik und Literatur. Regina Advento, langjähriges Mitglied des Wuppertaler Tanztheaters, singt Lieder aus Stücken von Pina Bausch. Tilman Allert liest aus seinem Manuskript ›Pina, das Kneipenkind‹, in dem es um die Kindheit von Pina Bausch in Solingen geht. Abgerundet wird der Abend durch eine Installation des Künstlerpaares Schneider+Mombaur.

Regina Advento

Foto © Karl-Heinz Krauskopf

Regina Advento & Band

Her songs – my songs
Musikalische Reise durch das Tanztheater

Musik spielt in den Stücken von Pina Bausch eine große Rolle. Regina Advento, langjähriges Mitglied des Ensembles, hat Lieder, die sie besonders bewegen und für sie die Arbeit von Pina Bausch widerspiegeln, gesammelt und zu einem Programm zusammengestellt.

Tilman Allert

Pina, das Kneipenkind
Lesung

Pina Bausch wurde in Solingen geboren. Ihr Elternhaus stand in der Focher Straße. Tilman Allert, Professor für Soziologie an der Goethe Universität Frankfurt, geht frühen biografischen Weichenstellungen von Pinas Werdegang nach.

Schneider + Mombaur

Musée sentimental
Installation

Erinnungsspuren führen zu Pinas Kindheit. Ihr Geburtshaus am Central wird zur Kulisse, die Straße davor zur schrägen Bühne. Holzroller bilden eine tänzerische Formation. Jeder Roller ist ein Einzelstück, verknüpft mit verborgenen Geschichten.

20.02.2016 | 20.00 Uhr
Kunstmuseum Solingen | Wuppertaler Str. 160

Eintritt: 15 EUR im Vorverkauf (zzgl. VVK-Gebühr)
Abendkasse: 18 EUR
Vorverkauf online über Solingen Live

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Protokoll der Mitgliederversammlung des Pina-Bausch-Freundeskreises e.V. am 27.11.2015 in der Bausmühle

Anwesend: Anne Grafweg, Anne Siebel-Lenz, Elfi Zillessen, Petra Schmidt-Kröger, Christian Wittig, Sabine Franzen, Jan Ulrich Hasecke, Wolfgang Lenz, Wolfram Schneider-Mombaur, Jenny Dinnebier (zeitweise)

1. Entlastung von Vorstand und Schatzmeisterin für 2014

Bei der letzten Mitgliederversammlung wurde zwar über den Abschluss für 2014 informiert und gesprochen, der formale Beschluss wurde jedoch vergessen. Dies wird nachgeholt. Petra Schmidt-Kröger beantragt die Entlastung für Vorstand und Schatzmeisterin für das Jahr 2014. Beschluss: Einmütig angenommen bei Enthaltung der Schatzmeisterin.

2. Veranstaltung am 20.2.2016 im Kunstmuseum Solingen

Einzelheiten der Veranstaltung werden besprochen und Aufgabenverteilungen vorgenommen:

Das Kunstmuseum stellt den Raum gegen Miete zur Verfügung. Getränke stellt der Verein kostenlos zur Verfügung. Sabine übernimmt dafür die Organisation. Die Installation von Güdny und Wolfram kann bis zum darauffolgenden Montag im Raum verbleiben.

Nach der bisherigen Kostenabschätzung ist die Veranstaltung bei 180 Teilnehmenden und einem Eintrittspreis von 15€ finanzierbar. Laut Peter Schmiegelow fällt dieses Mal für Prof. Allert kein Honorar an. Petra schlägt vor, einen Förderantrag an die Sparkassen-Stiftung zu stellen und wird entsprechende Anfragen vornehmen.

Wolfram Schneider-Mombaur stellt seinen Entwurf für das Plakat vor, der auf allgemeine Zustimmung stößt. Der Entwurf wird an die Mitglieder rundgeschickt mit der Bitte um kurzfristige Rückmeldung. Dazu wird Jan Ulrich ein Etherpad einrichten. Wolfram, Jan Ulrich und Anne G. entscheiden dann über die endgültige Fassung, die – falls möglich und sinnvoll – auch für andere Werbemittel wie Flyer bzw. die Eintrittskarten verwendet werden könnte. In Bezug auf den Kartenvorverkauf werden Sabine und Wolfgang mit Buchhandlungen sprechen, ob dort der Vorverkauf laufen kann und welche Kosten eventuell dafür anfallen.

Die Pressearbeit übernimmt Jan Ulrich.

Für die Organisation der Plakatverteilung erklären sich Anne S-L und Elfi bereit.

3. Mitglieder

Es gibt zwei Austritte. Anne S-L berichtet über gezahlte und ausstehende Mitgliedsbeiträge. Sie wird demnächst Erinnerung für 2015 (und früher) verschicken. Anfang nächsten Jahres schreibt sie die Mitglieder dann wegen des Beitrages für 2016 an.

4. Nächste Mitgliederversammlung

Auf die Tagesordnung der nächsten Mitgliederversammlung soll a) die Höhe der Mitgliedsbeiträge und b) die Gestaltung und das Hosting der Website gesetzt werden.

Anne G. schließt die Versammlung um 20:30.

Für das Protokoll: Wolfgang Lenz

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Protokoll der Mitgliederversammlung am 28.09.2015

Protokoll der Mitgliederversammlung des Pina-Bausch-Freundeskreis Solingen e.V. am 28.09.2015 in der Gaststätte Junkbrunnen im Kunstmuseum Solingen

Am 7.9 lud die Vorsitzende des Vereins, Anne Grafweg, die Mitglieder zu einer Mitgliederversammlung ein.

Die Tagesordnung lautete folgendermaßen:

  1. Begrüßung
  2. Wahl des Protokollführers
  3. Bericht über die Aktivitäten des laufenden Jahres
  4. Bericht des Vorstandes zum Stand der Vorbereitungen der Veranstaltung der Philatelisten am 11.10. im Theater
  5. Bericht des Vorstandes zum Stand der Vorbereitungen der Veranstaltung am 20.02.2016 im Kunstmuseum
  6. Kassenbericht
  7. Verschiedenes

Vor der Mitgliederversammlung fand am gleichen Ort ein Treffen statt, das zur Organisation einer Veranstaltung im Kunstmuseum diente. An der Besprechung nahmen teil:

  • Anne Grafweg
  • Peter Schmiegelow
  • Jan Ulrich Hasecke
  • Regina Advento
  • Christoph Iacono
  • Güdny Schneider-Mombauer

Die Mitgliederversammlung begann mit leichter Verspätung um ca. 19:45 Uhr. 

Anwesend waren:

  • Regina Advento
  • Jenny Dinnebier
  • Sabine Franzen
  • Anne Grafweg
  • Jan Ulrich Hasecke
  • Rolf Leukel
  • Ingrid Scheibe-Lange
  • Peter Schmiegelow

TOP 1

Anne Grafweg begrüßte die Teilnehmer. Die Versammlung stellt fest, dass ordentlich eingeladen wurde. 

TOP 2

Jan Ulrich Hasecke wurde zum Protokollanten gewählt.

TOP 3

Anne Grafweg berichtete über die Aktivitäten des laufenden Jahres. 

Am 21. März 2015 enthüllte der Pina Bausch Freundeskreis Solingen e.V. eine Bild-Tafel am ehemaligen Café Müller in der Dahler Straße, Ecke Focher Straße. (http://www.pina-bausch-solingen.de/enthuellung-einer-bild-tafel-zum-andenken-an-pina-bausch-am-ehemaligen-cafe-mueller/)

Am 29. Mai 2015 fand eine außerordentliche Vorstandssitzung mit Gästen in der Ballettschule International Solingen, Neuenhoferstr 46 A, 42657 Solingen statt. Anwesende Mitglieder waren Monika Toennies, Peter Schmiegelow, Anne Grafweg, Carole Niclas, als Gäste waren Michael Henke, Karina Wette und Apostolos Roussidis anwesend. Es wurde diskutiert, ob und wie der Verein den Regionalentscheid zum Deutschen Ballettwettbewerb unterstützen kann. Der Regionalentscheid ist aus Kostengründen aus Solingen abgewandert.  

Am 30. Juni 2015 wurde in Wuppertal im Opernhaus die Pina-Bausch-Sondermarke vorgestellt. Für den Verein nahm Jan Ulrich Hasecke an der Veranstaltung teil.

TOP 4

Peter Schmiegelow berichtete über die Vorbereitungen des 34. Briefmarken-Großtauschtag am 11.10. im Theater. Der Verein wird mit einem eigenen Stand an der Veranstaltung teilnehmen und in Zusammenarbeit mit dem Verein für Philatelie und Postgeschichte Solingen 1903 e.V. eine Sonderstempelung verkaufen. Ein eigens gestalteter Briefumschlag des Freundeskreises wird mit einer Pina Bausch Sondermarke frankiert und mit einem Sonderstempel versehen. Peter Schmiegelow präsentierte den Briefumschlag und den Sonderstempel. Es wurde beschlossen, für die Sonderstempelung einen Unkostenbeitrag von 2,50 Euro zugunsten der Vereinskasse zu erheben. Außerdem soll der Verein den besten Ausstellungsstand auswählen, der dann prämiert wird. Für den kommenden Mittwoch ist ein Pressetermin zum Großtauschtag geplant. 

TOP 5

Die Planungen für die Veranstaltung am 20.2. um 19:00 Uhr im Kunstmuseum wurden vorgestellt und ausgiebig diskutiert. Geplant ist eine Kombination aus Lesung, Konzert und Ausstellung. Ausgestellt werden soll ein Werk des Künstlerpaares Güdny und Wolfram Schneider-Mombauer. Prof. Tilman Allert soll aus seinem Buch „Latte Macchiato: Soziologie der kleinen Dinge“ vorlesen, in dem es unter anderem um die Kindheit von Pina Bausch geht. Eingebettet sind diese Punkte in ein Konzert von Regina Advento und ihrer Band.  

Es soll ein Programmheft erstellt werden, das gleichzeitig als Eintrittskarte dient. 

Es soll eine Einladung gestaltet werden, die per Brief an die Mitglieder des Vereins und über Auslage in Musikkneipen verteilt wird.

Anne Grafweg wird von der Versammlung beauftragt, mit Regina Advento und ihrer Band die Auftrittskonditionen zu verhandeln. 

Weiterhin soll durch Pressearbeit auf die Veranstaltung hingewiesen werden.

Es wurden die finanziellen Risiken und Verpflichtungen (GEMA) der Veranstaltung sowie organisatorische Optionen (z.B. Vorverkauf) diskutiert. 

Die Räumlichkeiten, die uns das Kunstmuseum kostenlos zur Verfügung stellen will, wurden in Augenschein genommen. Es wurde beschlossen, darauf hinzuwirken, den Hauptsaal für die Veranstaltung zu bekommen. Eintrittspreise wurden diskutiert. Die Versammlung erachtete einen Eintrittspreis um die 10 bis 15 EUR für angemessen.  

TOP 6

Anne Grafweg verliest den Kassenbericht des Kassenprüfers Reiner Daams:

»Am 8.September habe ich als Kassenprüfer die Kasse des Pina-Bausch-Freundeskreises geprüft. 

Alle Einnahmen und Ausgaben gemäß vorgelegtem Kassenbericht waren in den vorgelegten Unterlagen mit sämtlichen Belegen gut geordnet und unmittelbar nachvollziehbar. Alle Ausgaben wurden für satzungsgemäße Zwecke des Vereins getätigt.

Es gibt daher insgesamt aus Sicht der Kassenprüfung keinerlei kritische Anmerkungen zur Kassenführung der Schatzmeisterin, Anne Siebel-Lenz. 

Ich danke Anne Siebel-Lenz für die geleistete Arbeit und beantrage die Entlastung der Schatzmeisterin und des gesamten Vorstands.«

TOP 7

Es wurde auf die Ausstrahlung des Filmes PINA von Wim Wenders in ZDFkultur am 8. Oktober hingewiesen.

Anne Grafweg schließt die Versammlung um 21.30 Uhr.

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Ben Roeg liest aus seinem Buch »Große Frauen-Portraits«

Ben Roeg hat sich auf die Spuren zwanzig berühmter Frauen begeben und ihr Schaffen und Werk von der kreativen Seite ihrer Persönlichkeit aus betrachtet. Wie hat die Verbindung unterschiedlicher Charaktereigenschaften diesen Frauen zu einer großen Kreativität verholfen?

Ben Roeg liest unter anderem aus den Portraits von Pina Bausch und Else Lasker-Schüler.

9. August 2015 um 18 Uhr
Atelier PestProjekt von Peter Amann,
Güterhallen/Südpark, Solingen

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Sonderbriefmarke zum 75. Geburtstag von Pina Bausch

Am 27. Juli wäre Pina Bausch 75 Jahre alt geworden. Bei ihrem Tod im Jahr 2009 hinterließ sie ein Lebenswerk, das Tanzgeschichte geschrieben hat und bis heute die Menschen in aller Welt berührt und begeistert.

Das Bundesfinanzministerium – zuständig für die Herausgabe von Postwertzeichen – nimmt den 75. Geburtstag von Pina Bausch zum Anlass, die große Choreografin mit einer Sonderbriefmarke zu ehren. Beim Aktionstag am 1. Juli, dem Erstausgabetag der Briefmarke, wird im Foyer des Wuppertaler Opernhauses ein Sonderpostamt eingerichtet, an dem man die Pina-Bausch-Briefmarke und einen in limitierter Auflage produzierten Sonderbriefumschlag erwerben kann. Alle an diesem Tag versandten Grußkarten und Briefe erhalten den Sonderstempel, der Pina Bauschs berühmte Worte zitiert „Mich interessiert nicht, wie die Menschen sich bewegen, sondern was sie bewegt“. Sammler können an diesem Tag vor Ort auch mitgebrachte Belege mit dem Ersttagsstempel stempeln lassen. Außerdem zeigt die PHILAG Wuppertal e.V. die international prämierte Sammlung eines niederländischen Sammlers mit Briefmarken aus aller Welt zum Thema Tanz.

Erinnerungen an Vorstellungen: Du und Pina

Von den Eindrücken, die sie bei Vorstellungen des Tanztheaters erfahren haben, erzählen Zuschauerinnen und Zuschauer in Videos, welche die Pina Bausch Foundation bei der Aktion „Du und Pina. Ein Archiv als Erinnerungslabor“ aufgezeichnet hat.

Am 1. Juli 2015 wird ein Teil dieser Publikumserinnerungen erstmals im Wuppertaler Opernhaus öffentlich präsentiert. Das Tanztheater Wuppertal Pina Bausch zeigt eine Ausstellung seiner Plakate und an einer „Archivtheke“ stehen Mitarbeiter des Pina Bausch Archivs bereit, um Einblick in ihre Arbeit zu geben.

Termin: 1. Juli 2015, 10 bis 17 Uhr,
Opernhaus Wuppertal,
Kurt-Drees-Str. 4.
DerEintritt ist frei.

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Pina auf dem Mäuerchen

Eva Overberg (* 1923) erinnert sich:

Im Jahr 1945 kam ich nach Solingen. Die Flucht aus Westpreußen dauerte zwei Wochen. Meine Mutter, Ruth Vollerthun, meine Schwester Gerdi und ich bezogen ein Zimmer bei meinen zukünftigen Schwiegereltern, Maria und Heinrich Overberg. Wir kamen überraschend, es ging ja keine Post, und wir wohnten nun auf der Ketzberger Straße 20. Ich hatte mich im Krieg mit Karl-Heinz Overbeg verlobt, doch die Situation war unklar: Karl- Heinz war bis zu unserer Ankunft in Solingen noch nicht aus dem Krieg zurückgekehrt. An meinem Namen sieht man jedoch, dass alles einen glücklichen Ausgang nahm. In der Ketzberger Straße wohnten wir von 1945 bis 1952.

Oben im Haus wohnte die Familie Assbach mit ihren drei Jungs. Einer von ihnen war ein Klassenkamerad von Pina Bausch, die sozusagen „um die Ecke“ wohnte. So kam Pina öfter vorbei und wartete draußen, bis der Assbach-Junge heraus kam. Ich glaube, dass es der mittlere Junge war, der Dieter Assbach.

Nebenan lag die Reinigung „Peters und Klompfass“ und im Hinterhof – Hausnummer 20a – hatte Heinrich Overberg seine kleine Rasierapparate-Fabrik. An deren Einfahrt stand ein Mäuerchen, etwa 40 cm hoch. Das Mäuerchen war früher einmal höher gewesen, wurde aber abgetragen. Pina war stets auf diesem Mäuerchen zu finden. Sie stieg hinauf, balancierte hin und her, fiel herunter und versuchte es erneut. Immer wieder tänzelte sie dort oben hin und her, bis schließlich ihr Schulfreund erschien. Ich sah der kleinen Pina oft am Nachmittag bei diesem Balance-Vergnügen zu.

Dort wo jetzt die Hecke steht, war jenes Mäuerchen, auf dem Pina zu balancieren pflegte.

Dort wo jetzt die Hecke steht, war jenes Mäuerchen, auf dem Pina zu balancieren pflegte.

Hätte ich gewusst, dass Pina Bausch mal ein beühmte Choreographin werden würde, hätte ich natürlich alles in Bewegung gesetzt, um mir eine Kamera zu besorgen und ein Foto zu machen. So bleibt mir dieses Bild in meiner Vorstellung und Erinnerung, die ich gerne mit Ihnen teile.

Eva Overberg am 18. April 2015
Text: Claudia Elsner-Overberg

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